Facebooks neue AGBs und wie stelle ich es richtig ein?

Facebook hat vor einigen Tagen seine AGBs geändert und wieder einmal gibt es große Aufregung. Auf die Details und das übliche Gezeter der sogenannten Datenschützer wird hier allerdings nicht eingegangen.

Dieser Artikel hilft Ihnen, die richtigen Einstellungen zu tätigen, damit Sie auch in Zukunft das soziale Netzwerk nach Ihren Vorstellungen nutzen können.

Die Einstellungen für Ihre Privatsphäre finden Sie hier:
https://www.facebook.com/settings/?tab=privacy

Hier können die Einstellungen für Werbeanzeigen angepasst werden:
https://www.facebook.com/settings?tab=ads&view

Unter dem “Bearbeiten” Button kann man das ganz einfach abschalten.
fb

Nutzungsbasierte Online-Werbung kann man hier sogar nahezu global abschalten:
http://www.youronlinechoices.com/de/praferenzmanagement/

Wer sicher gehen will, das in seinem Browser (PC, Tablet oder Smartphone) auch auf anderen Seiten möglichst wenig Werbung angezeigt bekommt, der kann Programme wie Ghostery benutzen.

Wer trotzdem kündigen möchte, kann das übrigens hier tun:
https://www.facebook.com/help/delete_account

Unserer Einschätzung nach hat sich Facebook selbst hier keinen Gefallen getan. Solche Beiträge wie diesen wird es auch diesmal wieder zu Hunderten geben und dabei wird immer deutlicher, welche Möglichkeiten der Benutzer hat, selbst aktiv gegen die Datensammlung und die Nutzung seiner Daten vorzugehen (siehe auch den Beitrag über die bei Google gespeicherten Informationen).

Was Google alles über Sie weiss!

Welche Informationen hat Google momentan über Sie gesammelt? Ein paar interessante Informationen und auch Einstellmöglichkeiten bieten die folgenden Links.

Vorneweg: Google ist die mit Abstand beste Suchmaschine im Netz und dieser Beitrag hier dient lediglich als Informationsquelle. Im Gegensatz zu vielen anderen Datensammlern im Netz bietet Google wenigstens die Möglichkeit, das allermeiste abzuschalten.

1. Was denkt Google über Sie?

        Damit Ihnen die passenden Anzeigen eingeblendet werden können, sammelt der Megadienstleister erstmal Daten und erstellt ein Profil. Diese Informationen können eingesehen und kontrolliert werden unter:

http://www.google.com/settings/ads

        Google benutzt ein Werkzeug mit dem Namen “Google Analytics”, mit dem die Betreiber von Webseiten sehen können, welche Seiten Sie besucht haben, wie oft Sie dort waren, wie lange Sie geblieben sind usw.. Möchten Sie diese Datensammlung von Google abschalten, dann geht das mit einem kleinen Zusatzprogramm in Ihrem Browser (geht für Internet Explorer, Firefox und Chrome):

http://tools.google.com/dlpage/gaoptout

 

2. Wo sind Sie gewesen?

        Wenn Sie auf einem Mobilgerät (Handy, Tablet, Laptop etc.) Ihre Standortdatenermittlung aktiviert haben, werden Ihre Aufenthaltsorte an Google übermittelt. Hier sehen Sie den Verlauf der aufgezeichneten Orte:

https://maps.google.com/locationhistory

 

3. Was haben Sie auf Google gesucht?

        Google registriert jede einzelne Suche, die Sie durchgeführt haben im Netz und zeichnet zudem auf, welche Anzeigen Sie angeklickt haben. Diesen Verlauf finden Sie hier:

https://www.google.com/history/

 

4. Der monatliche Sicherheits- und Datenschutzbericht

        Google bietet einen Aktivitätsbericht aus dem hervorgeht, welche Dienste Sie nutzen. Dieser lässt sich sogar per Mail abonnieren:

https://www.google.com/settings/dashboard

 

5. Sehen Sie alle Apps und Erweiterungen die auf Ihre Google Daten zugreifen

        Hier sehen Sie alle Anwendungen, die in irgendeiner Form Zugriff auf Ihre Daten haben. Sie sehen die genauen Zugriffsberechtigungen, die Sie den Anwendungen gegeben haben und können diese hier auch widerrufen:

https://security.google.com/settings/security/permissions

 

6. Exportieren Sie alle Daten, die Google von Ihnen hat

        Hier können Sie alle von Google gesammelten Daten (Favoriten, Mails, Kontakte, Profilinfos, YouTube Videos, Fotos und mehr) exportieren:

https://www.google.com/takeout

Die Daten, die von Google gesammelt werden, dienen in erster Linie dem Zweck, ganz zielgerichtet anhand dieser Informationen Werbung einzublenden. Diese verkauft Google dann an Gewerbetreibende und verdient damit sein Geld.

Wer sich entsprechend sensibilisiert und darauf achtet, sich nicht von den Werbeeinblendungen beeinflussen zu lassen, dem kann ja quasi eh nichts passieren. Wie immer und überall: Verstand einschalten hilft ungemein! 😉

XP Support läuft aus: Was jetzt?

XP Support läuft aus: Was jetzt?

Offiziell endet am 8. April 2014 der Support (Unterstützung) für das Microsoft Betriebssystem Windows XP. Was bedeutet das denn jetzt eigentlich für den Endbenutzer?

Das Ende des Supportes bedeutet, dass für diese Windows Version keine Updates mehr entwickelt werden, die zum Beispiel vorhandene oder neu entdeckte Sicherheitslücken schließen oder neue Funktionen hinzufügen. Abhängig davon, wie gut das verwendete Virenprogramm ist und was mit dem PC “gemacht” wird, kann man allerdings mit einem solchen PC durchaus noch eine Weile arbeiten. Es wird vermutlich noch eine ganze Weile lang verschiedene Updates geben für denBrowser oder andere integrierte “Hilfsprogramme” und damit ist ein Windows XP bestückter PC noch kein Fall für den Elektronikschrott.

Allerdings … ein halbwegs gut ausgestatteter Windows XP PC kann ohne großartige Geschwindigkeitsverluste auch auf Windows 7 oder 8 aktualisiert werden. Damit hat man ein sicheres, aktuelles System. Der Hardware-Hunger der ersten Versionen von Windows 7 oder 8 ist heute ebenfalls Geschichte. Ein Core 2 Duo mit 4 GB RAM kann ganz leicht mit einer SSD Festplatte ausgerüstet und damit zu einem immer noch leistungsstarken Rechner gemacht werden.

FAZIT: Nicht unbedingt gleich in die Tonne hauen. Ein Fachmann kann bei der Aufrüstung gute Hilfe leisten, das vermeidet Müll und spart Geld.

Quelle des Logos: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Microsoft_Windows_XP_Logo_2.svg

Virenscanner – Sind die kostenlosen auch gut?

Aktuell sind die Bedrohungen durch Viren und Trojaner auf unseren Computern etwas rückläufig und darüber kann jeder Nutzer an sich erstmal froh sein. Das heißt allerdings noch lange nicht, daß hier alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Die “Entwickler” von Schadcode werden immer raffinierter und wo man früher eine Phishing Mail noch ganz leicht an der miserablen Rechtschreibung erkennen konnte, gibt es heute Mails in allerfeinstem Deutsch, bei denen die MEISTEN Links sogar auf die Seiten des vermeintlichen Absenders zeigen. Da ist dann nur ein mieser Link dabei und der kann eine Katastrophe anrichten. Diese Mails sind äußerst schwer zu erkennen und selbst mir gelingt es oft nicht.

Somit ist es also entscheidend, für solche Fälle eine gute Virensoftware mit einer ausgefeilten Heuristik auf seinem PC zu haben. Leider gibt es meines Erachtens nach keine brauchbaren kostenlosen Programme mehr. Allerdings ist ein gutes, “reines” Antivirenprogramm bei einem 2-jährigen Abonnement schon für etwa 20 € zu bekommen. Das ist vergleichsweise wenig Geld, wenn man bedenkt, was ein Techniker für eine einzige Stunde am PC bekommt und dabei noch nicht mal berücksichtigt ist der immaterielle Schaden (z.B. verlorene Daten, Urlaubsbilder, wichtige Dokumente etc.).

Beim Kauf ist es wichtig, ein reines Antivirenprogramm ohne Schnick-Schnack zu kaufen. Keine Security Suiten und aufgeblasenen Pakete mit unnützer Zusatzsoftware.

Viele dieser sogenannten Suiten haben eine Firewall eingebaut. Nutzlos, bzw. überflüssig, da zum einen der Windows PC sowieso schon eine hat und außerdem heute jeder mit einem Router mit eingebauter Firewall ins Internet geht. Dann noch ein Spam-Filter, der vor unerwünschter Werbung schützen soll. Ebenfalls sinnfrei, denn alle Provider haben deutlich leistungsstärkere und aktuellere Spam Schutzmechanismen, als dies eine Software für 49 € leisten könnte. Meist haben die Suiten noch eine Vielzahl weiterer Programme eingebaut, die alle nur das System verlangsamen und bereits bei aktuellen Windows Systemen mit an Board sind.

Gute Programme sind nach meiner persönlichen Meinung aktuell von ESET die Antivirenlösung NOD32 Antivirus, von Kaspersky die Antivirenlösung Anti-Virus und ansonsten hilft Google bei der Suche nach gut getesteten Programmen. Nochmal allerdings der Hinweis, das hier meist die Suiten (Pakete) getestet wurden und ich diese nicht empfehlen würde. Auch die kostenlose Lösung von Avira, die erstaunlicherweise immer wieder bei den Tests unter den guten Programmen auftaucht, ist auf keinen Fall zu empfehlen. In den letzten Jahren ist mir kein PC untergekommen, der diese Software und nicht mindestens einen oder mehrere Viren oder sonstige Malware drauf hatte!


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