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Pi-Hole Werbeblocker – Das schwarze Loch für Werbung

Pi-Hole Werbeblocker – Das schwarze Loch für Werbung

Werbung nervt!

Nicht nur im TV, im Radio und in nahezu jeder App auf dem Smartphone oder Tablet, sondern auch auf Webseiten werden Unmengen an Werbung eingeblendet. Der Aufbau von Webseiten wird massiv verzögert, oftmals laden die Seiten sogar erst die Werbung und dann die Inhalte.

Ein weiteres Problem sind die ständig steigende Anzahl an sogenannten Trackern. Tracker verfolgen Ihre Aktivitäten über Webseiten hinweg, erstellen Profile Ihres Surfverhaltens, werten das aus und unter Umständen werden diese Daten dann auch noch kommerziell genutzt.

Es gibt verschiedene Erweiterungen für einige Browser (zum Beispiel Firefox), die Werbung und Tracker blockieren. Diese Erweiterungen haben aber den Nachteil, dass sie halt eben nur für dieses eine Gerät greifen.

Pi-Hole verwendet hier einen anderen Ansatz und leitet alle Anfragen ans Internet über einen sogenannten DNS Proxy. Der Werbeblocker antwortet auf Tracker Anfragen mit einer leeren Seite und lässt alles, was nicht im Werbefilter ist, einfach durch. Das Ergebnis ist fantastisch! Seit wenigen Stunden aktiv, hat Pi-Hole schon eine riesige Menge (851) an “Mist” geblockt.

Apps auf dem Smartphone laden schneller, alle Webseiten bauen sich massiv schneller auf (obwohl wir hier mit 150 Mbit/s surfen!) und auf einem ziemlich alten iPad in unserer Familie startet die Mediathek vom ZDF um ein Vielfaches zügiger.

Die Installation des Werbeblockers kann auf einem kleinen, sehr stromsparenden und preiswerten Raspberry Pi erfolgen (Kosten ca. 50-80€). Die Software selbst ist kostenlos erhältlich und für die Installation benötigt man etwa eine Stunde.

FAZIT: Pi-Hole Werbeblocker und Trackerblocker ist eine herausragende Möglichkeit, lästige Werbung, Spam und Tracker im gesamten Netzwerk zu blockieren.

 

 

 

Neu im Portfolio: Mailarchivierung

Neu im Portfolio: Mailarchivierung

Seit dem 1. Januar 2017 ist die Schonfrist für die Mailarchivierung geschäftlicher E-Mails vorbei! Die Finanzbehörden prüfen bereits, ob Firmen steuerrelevante Mailnachrichten nach den Vorgaben der GoBD archivieren.

Auf der Webseite mailchef.de lesen Sie alles über die Vorgaben der GoBD und warum es nicht ausreicht, wenn Sie Ihre Mails ausdrucken oder als PDF speichern.

Ab sofort bieten wir Ihnen eine gesetzeskonforme, revisionssichere E-Mailarchivierung im gesicherten, deutschen Rechenzentrum an. Unsere Lösung erfüllt alle aktuellen Vorgaben der Abgabenordnung und der Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD).

WEITERE INFORMATIONEN…

Lesen Sie hier in den häufig gestellten Fragen, was Sie bei der Mailarchivierung beachten müssen und finden Sie alle weiteren wichtigen Infos zur E-Mailarchivierung auf mailchef.de.

Linux in Windows: Endlich sicher surfen mit VirtualBox

Linux in Windows: Endlich sicher surfen mit VirtualBox

Cryptolocker, Trojaner, Viren, Malware: Ausgesperrt dank Linux!

Ab und an macht es Sinn, auf einem Mac mit Windows oder auf einem Windows PC ein zusätzliches Linux zu installieren. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Einige gewohnte Programme gibt es nicht für die Apple Geräte oder man möchte nicht mehrere Geräte mit sich rumtragen oder vielleicht möchte man lieber mit einem sicheren Linux im Netz surfen. In diesem Beitrag zeigen wir, wie man ganz einfach unter Windows 7 (oder Windows 10) mit VirtualBox von Oracle ein Debian Linux installiert.

Benötigte Software

Als erstes benötigen wir die aktuelle Version von VirtualBox. Diese können Sie hier ganz einfach herunterladen. Wählen Sie dazu die Version “VirtualBox for Windows hosts”. Seit einiger Zeit befindet sich ein großer, blauer Button auf der Startseite. Dort bekommen Sie auch die richtige Version.

Nach der Installation legen Sie als erstes eine neue virtuelle Maschine an.

Linux in Windows VirtualBox

Zuerst wird mit dem VirtualBox Manager eine neue virtuelle Maschine angelegt

Im zweiten Fenster geben Sie der VM (Virtual Machine) einen Namen, wählen die Art des Betriebssystemes aus und welche Distribution/Version. In unserem Beispiel Linux und Debian 32-bit.

Im nächsten Schritt bekommt die VM Arbeitsspeicher zugeteilt. Bei unserem Testsystem stehen 6 GB RAM zur Verfügung, zwei davon bekommt die VM. Die Einstellung ist also 2.048, die genaue Zahl spielt keine Rolle. Wenn Sie weniger RAM haben, teilen Sie auch der VM weniger zu. Im Schnitt sollten Sie nicht mehr als die Hälfte Ihres Arbeitsspeichers vergeben.

Virtuelle Festplatte erstellen

Im nächsten Schritt erzeugen Sie eine virtuelle Festplatte. Wählen Sie hierzu eine Größe nach dem verfügbaren Plattenplatz und danach aus, wie viele Anwendungen Sie auf dem virtuellen Linux PC installieren möchten. Wenn Sie viel Platz haben, nutzen Sie ihn auch. Da unser System hauptsächlich zum Testen verwendet wird, haben wir eine 20 GB Festplatte erstellt. Zum Surfen und Mails abrufen ist diese Größe in der Regel ausreichend.

Wählen Sie für die Festplatte die Einstellung “Feste Größe”, das macht die VM deutlich schneller. Lassen Sie alle anderen Einstellungen wie sie sind. Nach dem Erzeugen der Platte ist die VM einsatzbereit.

Linux installieren

Nun muss noch das Debian Linux auf der virtuellen Maschine installiert werden. Dazu muss ein Medium im virtuellen CD/DVD Laufwerk eingelegt werden (siehe Abbildung unten). Die aktuelle Version Debian 8.7.1 können Sie hier laden. Sie benötigen für das Grundsystem nur die erste CD, alle weiteren Pakete und Anwendungen können dann online nachinstalliert werden.

Erst klicken Sie auf “Ändern” oben links, dann auf das CD-Symbol bei Optisches Laufwerk (siehe gelbe Markierungen).

Ein Installations CD/DVD Abbild (Image) einbinden

Ein Installations CD/DVD Abbild (Image) einbinden

Wählen Sie hier die vorher heruntergeladene ISO-Datei aus. Die aktuelle Distribution von Debian heißt dann zum Beispiel “debian-8.7.1-i386-CD-1.iso” (Stand Febr. 2017).

Nun kann die virtuelle Maschine das erste Mal hochfahren und das Debian Linux wird installiert. In unserem Beispiel verwenden wir ein Debian Linux in der Version 8.1. Wählen Sie beim Starten der Installation mit den Pfeiltasten “Graphical Install” aus. Außer der Auswahl der Sprache und Tastatur ist weiter nicht viel zu tun. Beim Aufteilen/Partitionieren der Festplatte lassen Sie alle Einstellungen wie vorgeschlagen. Gegen Ende der Installation erscheint die Frage nach einem Netzwerkspiegel zur Vervollständigung und Aktualisierung der installierten Pakete. Beantworten Sie diese Frage mit JA und wählen Sie einen der Spiegel aus Deutschland aus. Bei der Softwareauswahl lassen Sie die Haken bei “Debian Desktop Environment” und bei “Standard Systemwerkzeuge” sitzen. Setzen Sie außerdem einen Haken bei …KDE, das ist die grafische Oberfläche für Ihr Linux.

virtualbox windows 7

Debian Linux als virtuelle Maschine mit VirtualBox auf einem Windows 7 oder 10 PC

Das war’s…der virtuelle Debian Linux PC läuft unter Windows und damit können Sie beruhigt und sicher im Internet surfen, Ihre Mails abrufen und brauchen keine Angst mehr vor Viren, Trojanern oder sonstiger Schadsoftware haben.

Die grafische Oberfläche ist recht intuitiv bedienbar und selbst für Linux Neulinge eine echte Alternative zum Windows PC, vor allem für alles, was Sie online am PC machen.

Ein guter Einstieg zum Erlernen der Grundlagen ist auf dieser Webseite zu finden: http://debiananwenderhandbuch.de/

Installieren Sie Debian Linux in Windows mit VirtualBox

E-Mail Archivierung ab sofort Pflicht

E-Mail Archivierung ab sofort Pflicht

Ab dem 1. Januar 2017 gelten für den geschäftlichen E-Mail Verkehr die “Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff” (GoBD. Das Schreiben des BMF finden Sie hier verlinkt) in verschärfter Form.

Die seit 2014 gültigen Grundsätze werden ab diesem Jahr von den Finanzbehörden ohne weitere Schonfristen durchgesetzt und beinhalten damit auch in vollem Umfang die E-Mail Archivierung.

 

Was heißt das für Sie als Unternehmer konkret?

  • Alle Mails, die geschäftsrelevant sind, müssen genau wie “gedruckter” Schriftverkehr archiviert werden
  • Die archivierten Mails müssen unveränderbar abgespeichert werden (revisionssicher). Einmal im Archiv gespeicherte Mails dürfen erst nach Ablauf der Archivierungsfristen gelöscht werden können.
  • Die Verarbeitung der einzelnen Geschäftsvorfälle muss nachvollziehbar sein. Wie die Mails in das Archiv gelangt sind, wer sie archiviert hat und wer Zugriffsrechte hat, muss nachvollziehbar und prüfbar sein.
  • Die geschäftsrelevanten Mails dürfen nicht planlos gesammelt werden. Es ist also nicht im Sinne der GoBD, das der Benutzer entscheidet, welche Mails relevant für einen Geschäftsvorfall sind und welche nicht. Man geht aktuell davon aus, das aus diesem Grund nur eine vollständige Archivierung absolut rechtssicher ist (Werbung, Spam- oder Junk-Mails natürlich ausgeschlossen)
  • Die Aufbewahrungsfristen entsprechen denen von gedruckten Dokumenten (also zwischen 6 und 10 Jahren)
  • Nach Randnotiz 119 der GoBD muss Formgleichheit gewahrt sein. Eine angehängte PDF Rechnung auszudrucken und in Papierform zu archivieren ist also nicht formgleich und damit nicht gesetzeskonform archiviert.
  • Das Archiv muss zukunftssicher sein. Es muss gewährleistet sein, das die gesicherten Mails auch noch am Ende der Archivierungsfrist gelesen werden können
  • Sie müssen Ihren Mitarbeitern schriftlich vor Beginn der Archivierung die Nutzung für private Zwecke untersagen

 

Falsche Informationen!

Leider bekommen viele unserer Kunden von ihrem Steuerberater oder von anderer Stelle zu diesem Thema völlig falsche Informationen. Eine E-Mail Archivierung auf einen USB Stick oder eine externe Festplatte erfüllte aus folgenden Gründen garantiert nicht die gesetzlichen Vorgaben:

  • Auf einem Stick oder auf einer USB Festplatte gespeicherte Mails oder deren Anhänge sind nicht manipulationssicher oder revisionssicher gespeichert. Es lassen sich keine Zugriffsrechte konfigurieren.
  • Ein USB Stick oder eine Festplatte ist kein zuverlässiges Backup MediumE-Mail Archivierung Mailarchivierung Mailarchiv GoBD.
  • Eine Archivierung auf dem PC, der die Mails enthält, ist absolut unsicher, da Festplatten jederzeit ausfallen können. Der PC kann außerdem gestohlen werden, es kann ein Wasser- oder Brandschaden eintreten.
    (Im GoBD heißt es hierzu sinngemäß: “…das eingesetzte Datenverarbeitungssystem muss gegen Verlust und gegen unerlaubte Eingaben oder Manipulationen geschützt sein. Ist das nicht gegeben, so wird die Buchführung als formell nicht mehr ordnungsgemäß bezeichnet!)
  • Ein Prüfer der Finanzbehörden muss sofortigen Zugriff haben. Er wird sich keine Software installieren oder Programme zum Entpacken. Die Folge: er betrachtet die E-Mail als nicht vorhanden und schätzt bestenfalls Ihre Steuer oder verhängt ggf. natürlich auch Bußgelder.
  • Die Archivfunktionen von verschiedenen E-Mail Programmen haben rein gar nichts mit oben genannten Archivierungen zu tun. Hier werden lediglich Mails in andere Ordner verschoben!

Nach intensiven Recherchen und einer Vielzahl von Gesprächen mit verschiedenen Dienstleistern/Anbietern von Archivierungslösungen haben wir für unsere Kunden einige Lösungen für verschiedene Anforderugen ausgewählt.

Die Produkte, die wir anbieten, erfüllen alle Anforderungen an eine revisionssichere, gesetzeskonforme und zukunftssichere E-Mail Archivierung!