FreeNAS – Eigene NAS selbst bauen

FreeNAS – Eigene NAS selbst bauen

Eine NAS (Network Attached Storage – eine am Netzwerk angeschlossene Festplatte) selbst bauen, das war eines der letzten Bastelprojekte mit dem Hintergrund, eine flexible, preisgünstige und skalierbare Netzwerkfestplatte zum Einsatz zu bringen.

Eines der Haupt-Features einer FreeNAS ist das Dateisystem, das hier verwendet wird, ZFS. Eines der wichtigsten Merkmale von ZFS ist das integrierte Software-RAID, mit dem eine sehr hohe Ausfallsicherheit hergestellt werden kann und die Möglichkeit, sogenannte Pools zu erstellen. Außerdem ist die Verwaltung des Dateisystems, das Partitionieren und der Aufbau logischer Volumes recht einfach mit nur zwei Befehlen zu erreichen…über die grafische Oberfläche der FreeNAS sogar ohne eine Zeile Code zu tippen.

 

Die Hardware
Kleinere NAS Geräte mit 2 Platten, die gespiegelt sind, kann man schon für recht wenig Geld bekommen. Aber für eine NAS mit dem sicheren ZFS Dateisystem und einer netto Kapazität von etwa 4 TB muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Bei dieser Aktion ging es allerdings auch um den Spaß am Basteln und da es ein Bastelprojekt ist und war, habe ich erstmal ein gebrauchtes PC Gehäuse benutzt. Dazu ein Netzteil, das in der Lage ist, 6 Festplatten anzutreiben, einen 8GB DDR-4 Riegel und eben einen Haufen Festplatten. Da ZFS das Dateisystem meiner Wahl war und es ein Bastelprojekt ist, wurden 2 Stück refurbished HDDs mit 2 TB für je ca. 40 € gekauft, eine hatte ich noch übrig, für das Betriebssystem war noch eine 250 GB SSD übrig und für den Cache eine ebenfalls gebrauchte 500er SATA.

 

Der Zusammenbau
Beim Anschluss des Netzteils an das Board (ein ASUS P10S-M) ist mir ein Fehler beim zusätzlichen 4-poligen Stromanschluss unterlaufen und mein System startete erstmal nicht. Nach einigem Probieren und einigen Tagen Denkpause bin ich aber dann doch noch auf den richtigen “Stecker” gestoßen und seither läuft die NAS klaglos. Bei den ersten Versuchen waren noch ein paar Smart-Fehler auf zwei der Platten, da scheint das Board und auch das FreeBSD OS sehr zimperlich zu sein, eine der Platten war nagelneu.

Wenn die Hardware zusammengesteckt ist, benötigt man noch das FreeNAS Bootimage von hier, einen USB Stick und ich benutze zum Flashen immer Etcher. Das gibt es hier.

 

Einrichtung
Im nächsten Schritt bootet man vom USB Stick und nach einigen “einfachen” Abfragen bekommt man die Info, über welche IP Adresse die Weboberfläche erreichbar ist. Eine schrittweise Anleitung für die Installation findest du hier. Dort meldet man sich mit den wenige Schritte vorher vergebenen Zugangsdaten an und kann beginnen, die NAS einzurichten.

Eines der “Highlights” von FreeNAS ist die Doku. Hier findet man zu allen Themen Schritt-für-Schritt Anleitungen und mit ein wenig Experimentierfreude und Geduld hat man nach kurzer Zeit schon eine lauffähige Freigabe erstellt. Bei der Einrichtung ist es wirklich wichtig, die Schritte nacheinander und genau durchzuführen, dann klappt es auch (meistens).

 

Wichtigste Fähigkeiten der FreeNAS

  • Pools erstellen, Dateisystem ZFS
  • Ausfallsicherheit
  • Windows, Linux, Apple, WebDAV Freigaben
  • Virtuelle Maschinen mit Linux, Windows oder FreeBSD
  • Verzeichnissdienste wie Active Directory, LDAP, NIS

Zusammenfassung
Mit ein wenig Neugier und Bastelwillen hat man für relativ schmales Geld ein sehr leistungsfähiges, ausfallsicheres Storage im Netzwerk. Die vielen Funktionen, die gute Dokumentation und die Erweiterbarkeit von Hard- und Software runden das Ganze ab.

 

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Videoüberwachung mit IP Kameras

Videoüberwachung mit IP Kameras

Sicherheit wünscht sich jeder von uns. Sei es im Beruf, in der Partnerschaft, in finanziellen Dingen oder wenn es um sein Eigentum geht. Mehr als 80% der Deutschen wünschen sich einen Ausbau der Videoüberwachung in öffentlichen Bereichen und einige Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit zeigen die traurige Wirklichkeit und die Gründe, warum der Ruf nach mehr Videoüberwachung tatsächlich so wichtig ist.

Der Markt bietet eine Unzahl an Einrichtungen zur Erhöhung der Sicherheit in Wohnungen, Häusern oder auf Betriebsgeländen. Aber alle Alarm- und sonstigen Einrichtungen sind nahezu nutzlos, wenn die Täter nicht ermittelt und der Tathergang nicht rekonstruiert werden kann. Eine Videoüberwachung kann das leisten. Neben der abschreckenden Wirkung kann eine Videoaufzeichnung aber auch anderes Fehlverhalten aufzeigen. Ein gutes Beispiel sind die vielen Videos aus russischen Kraftfahrzeugen (diese Kameras sind in Deutschland bisher wohl noch nicht zugelassen). Hier wird deutlich, wie leicht man im Nachhinein den Hergang rekonstruieren kann.

Die Kosten für solche Systeme sind im Vergleich zu dem Schaden, der beispielsweise bei einem Einbruch häufig entsteht, sehr gering. Eine Erhöhung der Versicherungsprämie kostet Sie als Versicherten jedes Jahr mehr Geld, oftmals mehrere hundert Euro. Wenn also nur ein einziger Schaden verhindert werden kann, hat sich eine solche Anlage oft bereits amortisiert. Ganz zu schweigen von dem vermiedenen Ärger!

Die IP Videoüberwachung verwendet Kameras, die über ein Netzwerkkabel mit dem Aufzeichungsgerät verbunden werden. Oftmals kann also die vorhandene Infrastruktur, bzw. die vorhandenen Netzwerkleitungen verwendet werden. Über diese Leitungen können die Kameras dann auch zentral mit Strom versorgt werden. Die Aufzeichung kann auf normale PC Hardware (bei größeren Anlagen reicht ein kleiner Server aus) erfolgen, es muss also kein teurer Rekorder gekauft werden. Ein kleines System mit 4 Kameras und einem Rekorder für eine Woche Aufzeichung für eine Boutique, ein kleines Lager oder eine Rundum-Überwachung für Ihr Privathaus ist schon für etwa 1.500 Euro realisierbar, mit hochauflösenden HD Kameras!

Lassen Sie sich unverbindlich und kostenfrei beraten! 

Rufen Sie uns an unter 06681-91 61 585 oder 0160-15 9 15 77. Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch per Mail.


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